Geburt

Beurkundung der Geburt

Für die Beurkundung der Geburt ist jenes Standesamt zuständig in dessen Gemeindegebiet die Geburt stattfindet. Im Standesamt Reichenau werden alle Geburten beurkundet, die in unserem Gemeindegebiet stattfinden. Bei einer ehelichen Geburt können nur die Kindesmutter bzw. der Kindesvater und bei einer unehelichen Geburt nur die Kindesmutter unter Vorlage eines Lichtbildausweises die Ausstellung einer Geburtsurkunde beantragen.

Für die Beurkundung eines Neugeborenen werden folgende Dokumente benötigt:

  • Eheliche Kinder:
    Als ehelich geboren gilt ein Kind, das in auffrechter Ehe der Eltern oder innerhalb von 300 Tagen nach dem Tod des Ehemannes der Mutter geboren wird.
  • standesamtliche Heiratsurkunde der Eltern
  • Geburtsurkunde der Eltern
  • Staatsbürgerschaftsnachweis der Eltern (bei fremder Staatsangehörigkeit: Reisepass)
  • ggf. Nachweis von akademischen Graden und Standesbezeichnung (z.B. Ing.)
  • Uneheliche Kinder:
    Als unehelich geboren gilt demnach ein Kind, das von einer ledigen, geschiedenen oder länger als 300 Tage verwitweten Mutter geboren wird.
  • Geburtsurkunde der Mutter
  • Scheidungsurteil mit Rechtskraftbestätigung bzw. Sterbeurkunde des Ehemannes
  • Staatsbürgerschaftsnachweis der Mutter (bei fremder Staatsangehörigkeit: Reisepass)
  • ggf. Nachweis von akademischen Graden und Standebezeichnung (z.B. Ing.)
  • ggf. zusätzlich die notwendigen Unterlagen für ein Vaterschaftsanerkenntnis

Wenn Sie zu Hause entbinden, benötigen Sie zusätzlich die vom Arzt oder der Hebamme bestätigte Geburtsanzeige.

Vaterschaftsanerkenntnis

Der Vater eines unehelichen Kindes kann anlässlich der Geburtsbeurkundung die Vaterschaft zu seinem Kind anerkennen und wird dann in die Geburtsurkunde des Kindes mit eingetragen.

Wenn Sie die Vaterschaft zu einem Kind anerkennen wollen, müssen Sie persönlich anwesend sein und folgende Unterlagen mitbringen:

  • Lichtbildausweis
  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis (bei fremder Staatsangehörigkeit: Reisepass)
  • ggf. Nachweis für akad. Grad oder Standebezeichnung (z.B. Ing.)

Hinweis: Ist der Kindesvater noch nicht volljährig (vollendetes 18. Lebensjahr) müssen dessen gesetzliche Vertreter /Erziehungsberechtigte  der Vaterschaftsanerkennung zustimmen.

Sollte das Kind nicht vom Ehemann der Mutter abstammen, so kann bereits im Zeitpunkt der Erstbeurkundung des Kindes ein Anerkenntnis mit dem leiblichen Vater aufgenommen werden. (Gilt nur für Kinder mit österreichischer Staatsbürgerschaft!)

Das Standesamt erteilt gerne nähere Informationen.

Familienname eines Kindes (bei österreichischer Staatsbürgerschaft)

  • Eheliche Kinder erhalten den gemeinsamen Familiennamen der Eltern. Führen die Eltern keinen gemeinsamen Familiennamen, erhält das Kind jenen Familiennamen, den die Eltern bei der Eheschließung für Ihre Kinder bestimmt haben. Wurde diesbezüglich nichts bestimmt, erhält das Kind den Familiennamen des Vaters.
  • Uneheliche Kinder erhalten den Familiennamen, den die Mutter zum Zeitpunkt der Geburt führt.

Vorname des Kindes

Beim ehelichen Kind bestimmen die Eltern einvernehmlich beim unehelichen Kind die Mutter die Vornamen des Kindes.

Der 1. Vorname des Kindes muss dem Geschlecht des Kindes entsprechen. Die Anzahl der Vornamen ist nicht beschränkt.

Bezeichnungen, die nicht als Vornamen gebräuchlich oder dem Wohle des Kindes abträglich sind dürfen nicht eingetragen werden.

Wenn Sie Zweifel haben, ob der beabsichtigte Vorname für Ihr Kind in unseren (internationalen) Verzeichnissen angeführt ist, nehmen Sie mit uns Konfakt auf oder bringen ggf. einen Nachweis für die Gebräuchlichkeit des Vornamens zur Beurkundung Ihres Babys mit (z.B. einschlägige Literatur oder Bestätigung einer Botschaft/Konsulat über die Existenz des Vornamens).

Weitere Erledigungen:

Wenn Sie die Geburt Ihres Babys beurkundet haben, sollten Sie folgende Wege erledigen:

Wohngemeinde: Meldezettel (wenn Ihr Hauptwohnsitz in Villach ist, wird die meldebehördliche Anmeldung im Zuge der Geburtsbeurkundung durchgeführt).

Krankenkasse: Beantragen Sie bei der zuständigen Krankenkasse die Auszahlung der Wochenhilfeleistungen unter Vorlage der vom Standesamt ausgestellten "Geburtsbestätigung für Wochenhilfe".

Informationen zum Thema Kinderbetreuungsgeld finden Sie unter: www.familie.at/inhalt/kinderbetreuungsgeld.html

Finanzamt: Die Anträge für die Familienbeihilfe und den Mutter-Kind-Pass-Bonus (nach Vollendung des ersten Lebensjahres des Kindes) sind beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt einzubringen.

Vorzulegende Dokumente:

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